Tribute to a typeface: Ausstellung und Symposium zur Schrift Futura in Mainz

Als die »Schrift unserer Zeit« wurde die von Paul Renner entworfene Schrift »Futura« 1927 bei der Bauerschen Giesserei in Frankfurt am Main veröffentlicht. Von dort aus trat sie ihren weltweiten Siegeszug an, war die Schrift der neuen Gestaltung und der Bauhausbewegung. Bis heute gehört sie zu den meistverwendetsten Schriften überhaupt.

Nun zollt meine ehemalige Wirkungsstätte, das Institut Designlabor Gutenberg (IDG) in Kooperation mit dem Gutenberg-Museum Mainz der Futura einen umfassenden Tribut in Form von Ausstellung, Publikation sowie Symposium:

 

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»FUTURA. DIE SCHRIFT.«
Ausstellung im Gutenberg-Museum Mainz
vom 3.11.2016 bis 30.04.2017

Das Gutenberg-Museum, das zu den ältesten Druck- und Schriftmuseen der Welt zählt, präsentiert im Rahmen seiner Sonderschau zahlreiche historisch bedeutsame Originale, mit denen der internationale Erfolg der deutschen Schrift dokumentiert wird. Angefangen von der Entwurfs- und Rezeptionsgeschichte des internationalen Bestsellers bis hin zur Veröffentlichung der ganzen Schriftfamilie werden anhand von zum Teil noch nie zuvor gezeigten Leihgaben wie Entwurfszeichnungen, Schriftmustern, Schriftgarnituren, Drucksachen und Publikationen designhistorisch bedeutende Exponate gezeigt, unter anderem von Gerd Arntz, Willi Baumeister, Herbert Bayer, Walter Dexel, Heinrich Jost, Lászlo Moholy-Nagy, Otto Neurath, Paul Rand, Kurt Schwitters, Ladislav Sutnar und Jan Tschichold.
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PETRA EISELE | ANNETTE LUDWIG | ISABEL NAEGELE: FUTURA. DIE SCHRIFT
Publikation begleitend zur Ausstellung im Verlag Hermann Schmidt
520 Seiten mit unzähligen farbigen Abbildungen und Schriftproben,
Format 17,3 x 24 cm | ISBN 978-3-87439-893-0 | 50,00 €
>> Link zum Hermann Schmidt Verlag

 

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FUTURA – TRIBUTE TO A TYPEFACE
Translations 5 Symposium
Freitag, 4.11.2016 Hochschule Mainz | 9.00 bis ca. 18.00 Uhr

Das Translations 5 Symposium unter dem Titel »Futura – tribute to a typeface« stellt aktuelle Positionen im Type und Corporate Design vor, die sich begeistert auf die berühmte geometrische Sans Serif beziehen oder aber sich von ihr inspirieren lassen. Vorgestellt und diskutiert werden aber auch kritische Positionen sowie neue designhistorische Forschungsergebnisse zur Entstehungs- und Rezeptionsgeschichte.

Referenten/innen:
Stefanie Barth / Mailand
Bisdixit / Barcelona
Christopher Burke / Reading
Petra Eisele / Mainz
Carina Frey / Paris
Gardeners / Frankfurt
I like birds / Hamburg
Klaus Klemp / Frankfurt
Iva Knobloch / Prag
Isabel Naegele / Mainz
Albert-Jan Pool / Hamburg, Kiel
Jakob Runge / München

Die Tickets kosten für Studierende 20 Euro, für Professionals 50 Euro.

weitere Informationen und Anmeldung:
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FUTURA TYPE-TRAP
Partizipative Bildplattform zur Dokumentation der weltweiten Verbreitung der Futura
FUTURA type-trap startet die weltweit größte Suche nach der Schrift Futura: auf Plakaten, Neonreklamen, Schildern, Verpackungen, Büchern, Visitenkarten, Tattoos, etc. zu Hause in der Stadt und auf dem Land. Alle sind eingeladen, ihre Fundstück auf der partizipativen Bildplattform type-trap.com hochzuladen und darüber zu berichten.
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